Cartagena & Playa Blanca

Stadtfeeling und ein mal so richtig schlimm sein. Das und ein Kurztrip auf die kleine "Insel" Playa Blanca war in Cartagena angesagt.

Cartagena ist zwar eine typische und traditionelle Touri-Stadt in Kolumbien, aber auch ohne viel GRÜN, fand ich sie voll schön (es gibt ja auch das Meer und den Strand ;-) ) Vorallem die Stadtmauer und den Ausblick den man darauf sitzend aufs Meer hat, haben mir besonders gut gefallen.

Highlights für mich waren definitiv die Graffitis, bunte Häuser, Straßenparties und das tolle Essen. Cartagena ist echt eine schöne Stadt, um mal wieder ein etwas zivilisierteres (Backpacker-)Leben zu haben. Die Hostelpreise sind dort leider etwas höher. Günstig und ok war das Roman Hostel, auch wen es keine Küche hatte. Man kann dort aber leicht mal was im Supermarkt kaufen und sich ein paar Tage "druchsnacken".

Ein weiteres Highlight war für mich unser "Sneak-in" in eines der besten Hotels in der Stadt. Wir haben uns als Hotelgäste ausgegeben und haben einen tollen Tag im Hyatt Regency Hotel, besser gesagt an den fünf Rooftop-Pools, verbracht. Es war hammer!!!  Ein tolles Erlebnis, das ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Ist einen Versuch wert, falls ihr mal in der Gegend seid. Es geht in diesem Hotel besonders leicht sich einzuschleichen, weil die Rezeption im selben Stock ist wie die ganzen Pools. Wir haben so getan als würden wir uns über Zimmerpreise informieren und sind dann statt zum Lift zu gehen direkt zum Pool marschiert.

Nach ein paar Tagen in Cartagena schauten wir noch auf die kleine "Insel" Playa Blanca. Jeder redet dort davon, dass es eine Insel ist, aber als wir dort ankamen haben uns Einheimische gesagt, dass man sie auch irgendwie mit dem Auto erreichen kann *hahaha*.  Die "Insel" an sich hat nicht großartig was zu bieten. Eine Insel ohne Autos und Straßen aber sehr touristisch und nicht idyllisch. Es gibt sozusagen nur Hütten und Restaurants am Strand. Aber auch hier muss ich sagen, dass ich schon schönere einsame Inseln gesehen habe. Das Manko ist hier nämlich, dass unter tags voll viel los ist, wegen den Tagestouristen die einen Ausflug machen und am Abend ist einfach tote Hose und nichts los. Da Fand ich beispielsweise Rabbit Island in Kambotscha viel besser und wirklich ruhig, wenn man ausspannen möchte. Was aber in Playa Blanca toll ist, ist das Plankton ( "a la the Beach" - wer den Film kennt), dass man nachts im Meer sehen kann, wenn man hineingeht.

Unser nächster nächster Stop war Medellin, wo wir dieses mal aber hinfliegen mussten, um Zeit zu sparen.